Erfahrungsaustausch für ehrenamtliche BetreuerInnen

Noch zweimal in diesem Jahr findet der Austausch ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer statt. Hier haben Sie die Möglichkeit Fragen und Erfahrungen mit anderen Betroffenen zu besprechen und sich zwanglos auszutauschen. In schwierigen oder belastenden Betreuungssituationen ist es immer wieder hilfreich Rückmeldung von "Gleichgesinnten" zu erhalten, um die eigene Situation besser einordnen zu können. Selbstverständlich besteht immer auch die Möglichkeit einen Mitarbeiter des Betreuungsvereines zu Rate zu ziehen.

Die letzten Termine in 2017 sind dienstags, 07.11.2017 und 05.12.2017 jeweils um 15:30 - 17:00 Uhr
Katholisches Centrum, Raum 107 (1. Etage/ SKM)

Einführungsveranstaltung für ehrenamtliche Betreuer/innen

Für alle neu bestellten ehrenamtlichen Betreuer und Interessierte findet am Donnerstag, 16.11.2017 um 18 Uhr die nächste Einführungsveranstaltung statt.

Fortbildungsveranstaltung "Informationen rund um den sog. Elternunterhalt" am 07.12.2017 um 18 Uhr

Die letzte Fortbildungsveranstaltung in diesem Jahr beschäftigt sich mit dem sog. Elternunterhalt. Die Fachanwälte Claus Tempel und Lena Greiling geben einen Überblick zu dem Thema und beantworten Ihre Fragen. Die Veranstaltung wird moderiert von Frau Dräger/ Zentrum für Gehörlosenkultur e.V. und findet statt im Katholischen Centrum, Saal 1 in der 1. Etage.

Rückblick - Aktionswoche 25 Jahre Betreuungsrecht

In diesem Jahr feiert das Betreuungsrecht (BtG) 25 jähriges Bestehen. Für uns und alle anderen Betroffenen ein Grund zu feiern. Seit nunmehr 25 Jahren haben Betreute mehr Rechte, verfügen über mehr Selbstbestimmung und ihr Wille soll mehr Berücksichtigung im Handeln des Betreuers finden. Betreuungen werden seit 25 Jahren in regelmäßigen Abständen auf ihre Notwendigkeit hin überprüft. Viele positive Veränderungen, die mit einer Aktionswoche gewürdigt wurden.

Vom 03.07. - 07.07.2017 gab es, gemeinsam mit der Betreuungsstelle der Stadt Dortmund, einen mobilen Informationsstand, der Station in der Berswordthalle, dem Foyer der Städtischen Kliniken sowie vor der Rheinoldikirche machte. Die Mitarbeiter der Betreuungsvereine und der Betreuungsstelle gaben hilfreiche Informationen zu den Themen gesetzliche Betreuung und Vorsorgeverfügungen und konnten zudem viele individuelle Fragen beantworten. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für Ihr großes Interesse und die gelungene Aktion.

Aktuelles

Die BISS beim Aktionstag "Vorsorge heute - Reden wir darüber!"

Der Aktionstag "Vorsorge heute - Reden wir darüber!" des Stadtbezirkes Innenstadt-Ost am 27.01.2016 war für die BISS eine willkommene Gelegenheit, sich mit einem eigenen Stand zu präsentieren.

Dortmunder BürgerInnen konnten hier einmal außerhalb der regulären Sprechzeiten der BISS Fragen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung stellen und wurden mit entsprechenden Informationsmaterialien versorgt.

BISS mit großer Plakataktion in Dortmunder U-Bahnhöfen

Mit 50 DIN A0 Plakaten in U-Bahnhöfen im Innenstadtbereich und einem Großplakat wirbt die BISS für bürgerschaftliches Engagement. L. Bittner, E. Ewerth, H. Drywa und G. Rüberg präsentieren das Großplakat an der Haltestelle Stadthaus.

Mit einer groß angelegten Plakataktion macht die BISS in U-Bahnhöfen in der Dortmunder Innenstadt vom 23.10. bis zum 05.11. auf sich aufmerksam. Die Dortmunder Betreuungsvereine wollen hiermit zwei Ziele erreichen. Zum einen suchen sie Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, einen Menschen in seinem Alltag durch eine rechtliche Betreuung zu unterstützen. Zum anderen wollen sie die Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, die bereits als ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen im Einsatz sind, auf ihr umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot hinweisen.

 

Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an der Übernahme einer rechtlichen Betreuung haben, sollten sich an die Beratungsstelle BISS oder an einen der Dortmunder Betreuungsvereine wenden. In einem persönlichen Gespräch werden ersten Informationen gegeben, individuellen Fragen beantwortet sowie gegenseitige Erwartungen abgeklärt. Im weiteren Verlauf werden den Interessierten erste Kenntnisse durch Einführungs- und Fortbildungsseminare vermittelt. Darüber hinaus bemühen sich die Fachberater der Betreuungsvereine um eine passgenaue Vermittlung zwischen dem Ehrenamtlichen und einer betreuungs-bedürftigen Person. Gerade in der Anfangsphase wird jedem neu gewonnenen ehrenamtlichen Betreuer ein erfahrener Mitarbeiter zur Seite gestellt, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht.

Rufen Sie uns an (0231 – 1848/331) oder besuchen Sie in uns im Propsteihof 10. Unsere Öffnungszeiten finden Sie hier.

Neuer Leitfaden für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer ab sofort erhältlich

Ab sofort steht der komplett überarbeitete und neu gestaltete Leitfaden für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer zur Verfügung.

Aufgrund vieler Änderungen im Sozial- und Gesundheitswesen sowie im Betreuungsrecht musste die Arbeitshilfe für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer in Dortmund, vollständig aktualisiert werden.

Die nun vorliegende 4. Auflage enthält einen allgemeinen Informationsteil und erklärt die Grundzüge des Betreuungsrechtes, die Arbeitsgrundlage der gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuer. Ein umfangreiches Adressenverzeichnis ist nach Schwerpunkten gegliedert. Man findet beispielsweise Kontaktstellen zu den Bereichen Arbeit, Wohnen oder ambulante Hilfen zum Leben in der eigenen Wohnung, so dass der Betreuer schnell wichtige Adressen und Anlaufstellen in Dortmund finden kann. In einem weiteren Teil finden sich Vordrucke und Musterbriefe, die der Betreuer nutzen kann, um seine Korrespondenz beispielsweise mit dem Betreuungsgericht, dem Vermieter oder der Pflegekasse zu führen. Im letzten Teil der Arbeitshilfe wird anhand von 18 Checklisten erklärt, was beispielsweise zu tun ist, wenn meine zu betreuende Person in einem Pflegeheim aufgenommen wird oder was ist zu beachten, wenn ich als Betreuer Leistungen der Pflegekasse beantragen will oder wenn die Wohnung meiner betreuten Person aufgelöst werden muss.

In die 4. Auflage des Dortmunder Leitfadens sind viele Anregungen von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern eingeflossen. So ist eine sehr praktische Arbeitshilfe entstanden.

Der Leitfaden kann ab sofort in der BISS, zum Unkostenbeitrag von 10,00 € erworben werden. Informationen dazu und auch Hinweise auf weitere Angebote der Beratungsstelle BISS gibt es telefonisch während unserer Sprechzeiten unter 0231/1848-331.

BISS feiert zehnjähriges Bestehen

Der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau betonte zum zehnjährigen Bestehen der Beratungs-, Informations- und Service-Stelle für ehrenamtliche Betreuer (BISS) den Stellenwert dieses Angebotes für die Menschen in Dortmund.

In seinem Grußwort während der Festveranstaltung im Katholischen Centrum hob der Oberbürgermeister hervor, dass die gemeinsame Beratungsstelle von vier Dortmunder Betreuungsvereinen angesichts der demografischen Entwicklung einen wichtigen Baustein im sozialen System Dortmunds darstelle.

Neben einem Rückblick auf die zehnjährige Geschichte der BISS standen die persönlichen Begegnungen im Mittelpunt des Festes: Eingeladen waren alle ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer, die sich seit Gründung der BISS haben beraten und begleiten lassen. Ein buntes Unterhaltungsprogramm rundete die Veranstaltung ab.

Aufwandspauschale für ehrenamtliche BetreuerInnen erhöht

Für ehrenamtliche BetreuerInnen besteht die Möglichkeit, jährlich eine Aufwandspauschale beim Betreuungsgericht zu beantragen. Die Höhe der Pauschale beträgt seit dem 01.August 2013 für jede hauptamtlich geführte ehrenamtliche Betreuung 399 Euro (zuvor 323 Euro).

Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz

Weitergehende Informationen zu unserem Artikel im 24. Dortmunder Betreuerforum finden Sie hier.

20 Jahre Betreuungsrecht: Fachveranstaltung zur "Jahrhunderreform"

Am 17. September 2012 trafen sich, durch die BISS und die Stadt Dortmund eingeladen, in das Betreuungswesen involvierte Fachdienste im Katholischen Centrum. Nach dem Grußwort der Sozialdezernentin der Stadt Dortmund, Frau Birgit Zoerner, stellte Herr Ulrich Hellmann, Justitiar der Bundesvereinigung Lebenshilfe mit seinem Eingangsreferat die Frage "Das Betreuungsrecht von 1992 – zu Recht als „Jahrhundertreform“ gefeiert? Die weiteren Impulsreferate von Sprechern und Sprecherinnen der Stadt Dortmund und aus dem Bundestag, wie auch die anschließende Podiumsdiskussion, trafen auf das rege Interesse des Fachpublikums.

BISS wieder bei "...so will ich im Alter leben"

An Betreuung oder Vorsorgevollmacht Interessierte bekamen hier alle notwendigen Informationen.

Am 27. und am 28. Mai war die BISS wieder mit eigenem Stand in der Berswordt-Halle bei der Veranstaltung "... so will ich im Alter leben" vertreten. Für die BISS eine willkommene Gelegenheit, für das Amt der ehrenamtlichen Betreuung zu werben.

 

Informationsmaterialien zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung konnten in großer Zahl verteilt werden. Im Vergleich zum letzten Jahr konnte ein stärkeres Interesse der Dortmunder Bevölkerung an dieser Art der Vorsorge festgestellt werden.

 

Sollten Sie Fragen zu den oben genannten Themen oder Interesse an der Übernahme einer rechtlichen Betreuung haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Telefonaktion "Betreuung - was bedeutet das?" ein voller Erfolg

Am 11.02.2010, nahm die BISS an einer Telefonsprechstunde der Ruhrnachrichten (RN) zu Themen "Rund um das Betreuungsrecht" teil.

Außer Hildegard Drywa  und Lutz Bittner von der BISS, waren vom Amtsgericht Richter Ulrich Stein und Richter a.D. Reinhard Kokoska, sowie von der Betreuungsstelle Johannes Köster, am Telefon.

Die meisten Fragen der Anrufer und Anruferinnen bezogen sich auf die Vorsorgevollmacht, die Patientenverfügung und die Betreuungsverfügung. Unklarheiten über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Verfügungen konnten im Gespräch ausgeräumt werden. Hierzu äußerte sich Richter Kokoska auch gegenüber den RN.  Falls Sie noch Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu uns auf

Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz

In unserem Artikel im aktuellen Dortmunder Betreuerforum weisen wir auf weitere Informationen zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz hin. Diese finden Sie hier.

Leistungen der Pflegeversicherung

Was ändert sich ab dem  01.07.2008?

Der Bundestag hat die Reform der Pflegeversicherung beschlossen und zum 01.07.2008 trat das Pflegeweiterentwicklungsgesetz in Kraft. Fraglich bleibt jedoch, ob die Pflegeversicherung nun besser auf die Bedürfnisse und Wünsche der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen eingehen wird. Dies werden die Erfahrungen, nach der Umsetzung, in der zweiten Jahreshälfte zeigen. Der Gesetzgeber ist der Meinung, mit der Anhebung der Leistungsbeträge, dem garantierten Anspruch auf Pflegeberatung und der Schaffung von Pflegestützpunkten auf dem richtigen Weg zu sein.

Das Gesetzespaket umfasst im Einzelnen:

•      Individualanspruch auf umfassende Pflegeberatung

•      Verbesserung der Leistungen zur Tages- und Nachtpflege

•      Ausweitung der Leistungen für Menschen mit einer Demenz

•      Stärkung von Rehabilitation und Prävention in der Pflege

•      Ausbau der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Transparenz

•      Einführung einer Pflegezeit für Beschäftigte

Die Änderungen sind umfassend und beinhalten einen hohen Beratungsbedarf.

Information und Beratung bieten in Dortmund die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände sowie die Pflegekassen an.

Für Bürger der Stadt Dortmund stehen außerdem die 12 Dortmunder Seniorenbüros zur Verfügung und erteilen für die Ratsuchenden personenbezogene Auskünfte.



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